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Gefahr durch Zecken: RKI weist zwei neue FSME-Risikogebiete aus / Empfehlung zur FSME-Vorsorge

Berlin (ots) –

Das Risiko einer Infektion mit dem durch einen Zeckenstich übertragbaren Virus der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist in Deutschland weiter gestiegen. Dies zeigen die zwei neuen FSME-Risikogebiete, die gerade vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht wurden. [1] Mit dem Stadtkreis Frankfurt (Oder) in Brandenburg und dem Landkreis Altenburger Land in Thüringen liegt die Zahl der Risikogebiete in Deutschland jetzt bei 180 – damit sind weiterhin mehr als 40 Prozent aller deutschen Stadt- und Landkreise betroffen. Bei FSME handelt es sich um eine Erkrankung der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems, die derzeit nicht mit Medikamenten heilbar ist. Durch Impfen kann man sich jedoch schützen: Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die FSME-Impfung allen Personen, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder planen, dorthin zu reisen, und vor Ort mit Zecken in Kontakt kommen können.

Bei der Mehrzahl (99 Prozent) der 2023 übermittelten FSME-Fälle lag laut RKI bei den Betroffenen kein oder nur ein unzureichender Impfschutz vor. [1] „FSME wird zunehmend zu einem gesamtdeutschen Problem, zudem begünstigen die klimatischen Bedingungen eine längere Zeckensaison. Dennoch verzeichnet das RKI selbst in den FSME-Risikogebieten nur niedrige Impfquoten“, erläutert Epidemiologe Prof. Dr. Martin Pfeffer von der Universität Leipzig. „Wir gehen davon aus, dass ein Großteil der auftretenden FSME-Erkrankungen durch eine Steigerung der Impfquoten verhindert werden kann – das gilt insbesondere für Gebiete mit einem gesteigerten FSME-Vorkommen.“

Im vergangenen Jahr wurden dem RKI insgesamt 475 FSME-Fälle gemeldet – dieses Jahr sind es zum jetzigen Stand bereits 6 Fälle (Vergleich: 4 Fälle zum selben Zeitpunkt 2023). [2,3] Der Großteil der FSME-Fälle wird in Deutschland, aufgrund der temperaturbedingt höheren Zeckenaktivität, im Frühling und Sommer gemeldet. Doch Expert:innen der Europäischen Union erklärten das Jahr 2023 jüngst zum Wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. [4] Die damit einhergehenden milden Durchschnittstemperaturen sorgen unter anderem dafür, dass Zecken hierzulande fast ganzjährig aktiv sind und somit das FSME-Risiko auch in Herbst und Winter steigen kann. [5]

Zecken können überall dort vorkommen, wo es grün ist: Nicht nur im Wald und auf Feldern – auch in städtischen Gebieten, wie in Stadtparks, Biergärten und auf Sportplätzen, wurden sie bereits gefunden. Die Spinnentiere können gefährliche Krankheitserreger übertragen, darunter das FSME-Virus. Das kann beim Stich einer infizierten Zecke sofort übertragen werden – ein schnelles Entfernen beugt einer FSME-Infektion nicht vor. Die STIKO empfiehlt die FSME-Impfung als wirksamsten Schutz vor einer Infektion.

Für einen umfassenden Impfschutz vor FSME sind insgesamt drei Impfungen nötig. Die ersten beiden Impfungen erfolgen in einem Abstand von ein bis drei Monaten, die dritte – je nach Impfstoff – frühestens nach fünf und spätestens nach zwölf Monaten. Je nach Impfstoff und Alter sollte der Impfschutz alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden.

Umfangreiches Pressematerial zur Zecken- und FSME-Vorsorge: FSME-Presseseite (https://www.pfizer.de/fsme-pressematerialien)

Aktuelle Informationen zu Zecken und FSME: www.zecken.de

Quellen

[1] Robert Koch-Institut (RKI). FSME-Risikogebiete in Deutschland (Stand: Januar 2024). Epid Bull 2024; 9:3-21.

[2] Robert Koch-Institut (RKI). Aktuelle Statistik meldepflichtiger Infektionskrankheiten (Stand: Februar 2024). Epid Bull 2024; 9:22-24.

[3] Robert Koch-Institut (RKI). Aktuelle Statistik meldepflichtiger Infektionskrankheiten (Stand: März 2023). Epid Bull 2023 (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2023/Ausgaben/09_23.pdf); 9:23-25.

[4] C3S. Copernicus: October 2023 – Exceptional temperature anomalies; 2023 virtually certain to be warmest year on record. Online unter https://climate.copernicus.eu/copernicus-october-2023-exceptional-temperature-anomalies-2023-virtually-certain-be-warmest-year; letzter Zugriff: 28.2.2024.

[5] Robert Koch-Institut (RKI). Aktuelle Statistik meldepflichtiger Infektionskrankheiten: 49. Woche 2023 (Stand: 13. Dezember 2023). Epid Bull 2023 (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2023/Ausgaben/50_23.pdf?__blob=publicationFile); 50:10-12.

Über Pfizer – „Breakthroughs that change patients‘ lives“

Damit Menschen Zugang zu Therapien erhalten, die ihr Leben verlängern und erheblich verbessern, setzen wir bei Pfizer auf Wissenschaft und nutzen unsere globalen Ressourcen. Unser Anspruch ist es, bei der Entdeckung, der Entwicklung und der Herstellung innovativer Medikamente und Impfstoffe Standards zu setzen – hinsichtlich ihrer Qualität, Sicherheit und des Nutzens für Patient:innen. Weltweit – über Industrie- und Schwellenländer hinweg – arbeiten Kolleg:innen bei Pfizer jeden Tag daran, das Wohlbefinden, die Prävention, die Behandlungs- und Heilungschancen gegen die schwerwiegenden Erkrankungen unserer Zeit zu verbessern und voranzubringen. Aus unserer Verantwortung als eines der weltweit führenden innovativen biopharmazeutischen Unternehmen heraus arbeiten wir mit Leistungserbringern, Regierungen und lokalen Gemeinschaften zusammen, um weltweit den Zugang zu einer zuverlässigen und bezahlbaren Gesundheitsversorgung zu fördern und auszuweiten. Einen Unterschied für alle zu machen, die sich auf uns verlassen, daran arbeiten wir seit mehr als 175 Jahren.

Der Hauptsitz von Pfizer ist in New York. In Deutschland sind mehr als 3.000 Mitarbeiter:innen an drei Standorten tätig: Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Das Werk in Freiburg ist Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Industrie 4.0.

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Quelle: ots

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