10 Wege zu besserer Sehkraft, ganz ohne Operation

Wer immer gut gesehen hat, denkt nicht darüber nach.

Dabei laufen etwa achtzig Prozent von dem, was wir vom Tag mitbekommen, über die Augen. Wenn die Sicht schlechter wird, verändert das mehr als nur das Lesen.

 

Ein Termin beim Augenarzt gehört dazu. Die Frage ist nur, was Sie in den anderthalb Jahren dazwischen tun.

Warum gute Sicht mehr ist als Schärfe

Es fängt mit kleinen Unsicherheiten an. Ein Gesicht, das Sie erst auf zwei Meter erkennen. Ein Preisschild, das Sie ins Licht drehen müssen.

Dann wird aus Unsicherheit Rückzug. Sie fahren abends ungern, lesen weniger, meiden Situationen, in denen Sie jemanden nicht sofort einordnen können.

Hier sind zehn Punkte, die daran etwas ändern.

1. Essen Sie ausgewogen. Vitamin A, C und E, dazu Zink und Omega-3. Dunkles Blattgrün, fetter Fisch, Nüsse, Eier, Paprika.

2. Bleiben Sie in Bewegung. Regelmäßige Bewegung senkt den Augeninnendruck und verbessert die Durchblutung von Sehnerv und Netzhaut.

3. Behalten Sie Blutdruck und Blutzucker im Blick. Beides trifft die haarfeinen Gefäße der Netzhaut zuerst, weil sie die schmalste Stelle im ganzen Kreislauf sind.

4. Tragen Sie eine Sonnenbrille mit echtem UV-Filter. Die Netzhaut ist die einzige Stelle im Körper, an der Licht direkt auf lebendes Gewebe trifft.

5. Begrenzen Sie die Bildschirmzeit. Alle zwanzig Minuten für zwanzig Sekunden auf etwas sechs Meter Entferntes schauen, sonst gewöhnt sich der Linsenmuskel an die Nahdistanz.

6. Hören Sie mit dem Rauchen auf. Rauchen erhöht das Risiko für Grauen Star und altersbedingte Makuladegeneration deutlich.

7. Kennen Sie Ihre Familiengeschichte. Grüner Star und Makuladegeneration treten familiär gehäuft auf. Sagen Sie es beim nächsten Termin.

8. Schlafen Sie ausreichend. Nachts wird der Tränenfilm erneuert und die Netzhaut arbeitet die Belastung des Tages ab.

9. Versorgen Sie die Netzhaut täglich. Lutein wird gezielt in die Makula eingelagert, Anthocyane aus Heidelbeeren sind für ihre Rolle bei den feinen Gefäßen bekannt, Vitamin C schützt Zellen vor oxidativem Stress. Keinen dieser Stoffe stellt Ihr Körper selbst her.

10. Gehen Sie regelmäßig zur Kontrolle. Alles oben Genannte ersetzt keine Untersuchung. Es entscheidet nur darüber, was der Arzt dort vorfindet.

Woran die meisten scheitern

Punkt eins bis acht sind eine Frage der Gewohnheit. Punkt zehn ist ein Termin.

An Punkt neun scheitern fast alle, und zwar aus einem sehr banalen Grund. Heidelbeere, Artischocke und Hagebutte müssten dafür jeden Tag auf dem Teller liegen, über Wochen, ohne Lücke.

Ein Multivitamin aus der Drogerie schließt diese Lücke nicht, weil Lutein dort in den seltensten Fällen überhaupt enthalten ist.

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